Mehr Bildung in Blogs!


Literatenmelu Die Bildungsbloggerin über Literatur, Geschichte, Pädagogik und Schule 2.0 hat einen recht interessanten Beitrag verfasst. Dabei geht es unter anderem um fünf Fragen, die man beantworten soll. Als kleinen Nebeneffekt gibt es auch was zu gewinnen.

Aber mal zurück geschaut. Ich selbst hatte mich ja schon auf MOMWORX über manche Schreibereien im Internet echauffiert.

“Suchmaschienen”, “Standart”, “Gallerie” und “Hacken” statt Haken sind nur einige Dinge. Da ich selbst ein Intuitivkommasetzer bin und auch ab und an einen Wortdreher oder konfusen Satzbau habe, will ich mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.

Die Fragen:

1. Woran erinnerst Du Dich, wenn Du an Deine Schulzeit zurückdenkst?

An eine tolle Zeit, mit toller 80er Musik. Damals gab es noch Respekt und nicht Messer und Bedrohung. Heute möchte ich nicht mehr zur Schule gehen.

2. Welche Medien hast Du im Unterricht kennengelernt und auch selbst genutzt?

Die gute alte Schreibmaschine.

3. Welche Möglichkeiten siehst Du, die Lehrerausbildung zu verbessern?

Wenn ich das von früher – aus meiner Schulzeit – her betrachte, sollten Lehrer definitiv flexibel sein und sich an die Zeit anpassen. Als wir damals mit Schreibmaschine anfingen und ich (bzw. mein Vater) den ersten Computer hatte (Triumph Adler mit Bernsteinmonitor) waren die Lehrer noch davon ausgegangen, dass das alles Science Fiction ist.

4. Was hältst Du davon, Blogs, Wikis, Podcasts etc. im Unterricht einzusetzen?

Auf jeden Fall! Es gibt in der Schweiz eine Schulklasse die bloggt. Aktuell fällt mir der Name nicht ein. Aber das ist vorbildlich. Die Zeit ist nun Mal eine Online-Zeit und wenn die Kids schon nicht mehr richtig sprechen können, sollen sie wenigsten lesen und sich informieren.

5. Können Online-Angebote die herkömmliche Nachhilfe sinnvoll ergänzen oder sogar ersetzen?

Das kommt darauf an. Ich halte Nachhilfe für eine individuelle und persönliche Sache. Ein Onlineangebot kann nicht auf die Bedürfnisse und die Person eingehen. Es sieht nicht wann der Lernende aufnahmebereit ist und ob es ihm Spaß macht. Nachhilfe muss auch Spaß machen. Ich hatte 2 verschiedene Nachhilfen in meiner Schulzeit. Eine war stringent nach Minuten und Lehrplan vorgegangen und eine andere hat bei Tee und Gebäck  Mathematik und Englisch im lockerem Gespräch vermittelt. Letztere war effektiver.

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